{"id":265,"date":"2017-03-06T16:39:04","date_gmt":"2017-03-06T14:39:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andregeyer.de\/wordpress\/?p=265"},"modified":"2017-12-05T00:16:12","modified_gmt":"2017-12-04T22:16:12","slug":"dosenwunder-teil-1-abgesoffen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/?p=265","title":{"rendered":"Dosenwunder &#8211; Teil 1 &#8211; abgesoffen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_350\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-350\" class=\"wp-image-350 size-medium\" src=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_1-1-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_1-1-300x225.jpg 300w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_1-1-400x300.jpg 400w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_1-1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-350\" class=\"wp-caption-text\">Geocacher-Cocktail<\/p><\/div>\n<p>Ich behaupte mal, dass jeder Geocacher, der schon ein paar Funde gemacht hat, von einer abgesoffenen Dose berichten oder zumindest \u00fcber ein feuchtes Schimmel ansetzendes Logbuch klagen kann.<\/p>\n<p>Bei denen mit ordentlich Wasser drin liegt es meistens an dem f\u00fcr das Versteck und die dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen ungeeigneten Beh\u00e4ltnis. Ich erinnere mich da z.B. an Regenwasser ausgesetzte schwarze Filmdosen, Kunststoff-Versandrohre mit nicht auf Dichtheit ausgelegtem Schraubverschluss (Foto) oder Dosen aus Kunststoff, der bei K\u00e4lte oder \u00fcber die Jahre br\u00fcchig wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_351\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_2-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-351\" class=\"wp-image-351 size-medium\" src=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_2-1-300x169.jpg\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_2-1-300x169.jpg 300w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_2-1.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-351\" class=\"wp-caption-text\">nach drei Jahren drau\u00dfen<\/p><\/div>\n<p>Oder aber die Dose wurde von Geocachern oder Muggeln nicht wieder so verschlossen, wie das f\u00fcr die Dichtheit erforderlich w\u00e4re, z.B. Deckel nur leicht zugedreht, einen Klickverschluss vergessen einzuhaken, Dreck oder Teile vom Doseninhalt auf der Dichtung. Dann kann (muss aber nicht) Wasser aus der Umgebung eindringen oder die Luftfeuchtigkeit kann dauerhaft auf den Doseninhalt einwirken.<br \/>\nUnd dann gibt es Geocachebeh\u00e4lter, die an augenscheinlich trockenen Orten liegen, vermutlich immer ausreichend gut verschlossen wurden (man wei\u00df es ja nicht genau) oder noch gar nicht lange drau\u00dfen sind. Aber deren Logbuchseiten sind dennoch gammlig feucht und\/oder von Rost der Tackerklammern h\u00e4sslich verf\u00e4rbt.<\/p>\n<p><strong>Wie kommt sowas?<\/strong><\/p>\n<p>Das fragte ich mich schon bei meinem zweiten Geocache, den ich per Adoption \u00fcbernommen hatte, nachdem sich der Owner wegen Wegzugs nicht mehr um die wiederholt abgesoffene Filmdose k\u00fcmmern konnte. Sie war in Bachn\u00e4he an einem regen- und spritzwassergesch\u00fctzen Ort angebracht &#8211; ganz klassisch mit einem Magneten unter einem Gel\u00e4nder-U-Profil. Aber &#8211; und jetzt kommt&#8217;s &#8211; der Magnet war innenliegend mit Hei\u00dfkleber befestigt. Diese Variante traf man ja vor einiger Zeit noch recht h\u00e4ufig an. Der Magnet (nicht Neodym) war gerostet und die Logstreifen nach kurzer Zeit patschnass und verschimmelt.<br \/>\nMit meinem Schulausgangsphysik-Allgemeinwissen schwante mir etwas. Nach einem erneuten Logstreifenwechsel mit gleichem Ergebnis stieg ich um auf einen PETling mit au\u00dfenliegenden Neodym-Magneten. Und das Problem war gel\u00f6st &#8211; fast. Das selbst gebastelte Streifenlogbuch war nach ein paar Monaten wieder etwas feucht und an der Klammerstelle rostverf\u00e4rbt.<br \/>\nVon da an war es klar: An jeglichen Metallelementen in der Dose, und sind sie auch noch so klein, kann Luftfeuchtigkeit kondensieren und das Papier saugt die Wassertr\u00f6pfchen auf.<br \/>\nNeulich ist mir beim \u00d6ffnen einer Filmdose sogar der Fotobeweis gelungen:<\/p>\n<div id=\"attachment_352\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_3-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-352\" class=\"size-full wp-image-352\" src=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_3-1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"365\" srcset=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_3-1.jpg 400w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_3-1-300x274.jpg 300w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_3-1-329x300.jpg 329w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-352\" class=\"wp-caption-text\">Kondensat an Tackerklammer<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_353\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_4-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-353\" class=\"wp-image-353 size-full\" src=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_4.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"206\"><\/a><p id=\"caption-attachment-353\" class=\"wp-caption-text\">Und dann kommt der Rost<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nun hatte ich eigentlich vor, in diesem Artikel die physikalischen Vorg\u00e4nge, die dazu f\u00fchren, kurz und verst\u00e4ndlich zu beschreiben. Aber so einfach ist das doch nicht, wenn man nicht gerade Physik im&nbsp;Fachgebiet Thermodynamik (vermute ich mal) belegt hat.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst mal zwei Begriffe:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\"><strong>Kondensation<\/strong> ist der \u00dcbergang eines Stoffes (hier Wasser) vom gasf\u00f6rmigen in den fl\u00fcssigen Aggregatzustand.<\/span><\/li>\n<li>Der <b>Taupunkt<\/b>, auch die <strong>Taupunkttemperatur<\/strong>, ist diejenige Temperatur, die unterschritten werden muss, damit der Wasserdampf in der Luft zu Wasser kondensiert. Man sagt auch, die Luft ist mit Wasserdampf ges\u00e4ttigt. Bei trocken-kalter Luft ist der Taupunkt niedriger als bei feucht-warmer.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn man sich eine Geocachingdose mal wie einen Raum in einem Geb\u00e4ude vorstellt, dann beschreibt der folgende Text von der Seite <a href=\"http:\/\/www.baunetzwissen.de\/standardartikel\/Geneigtes-Dach_Tauwasserbildung-auf-Bauteiloberflaechen_2489397.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.baunetzwissen.de <\/a>den Vorgang recht gut:<\/p>\n<p><em>Sobald die Oberfl\u00e4chentemperatur eines Bauteils niedriger ist als die Taupunkttemperatur der angrenzenden Luft, schl\u00e4gt sich Tauwasser nieder. Z.B. wenn ein Raum ungen\u00fcgend beheizt wird, die Raumluftfeuchte zu hoch ist oder in einen k\u00fchlen Raum warme, feuchte Luft aus umgebenden R\u00e4umen einstr\u00f6mt. Eine Ursache f\u00fcr den Tauwasserausfall ist in der thermischen Unterdimensionierung <\/em>(Anm. z.B. D\u00e4mmwert)<em> des betrachteten Bauteils zu finden; ein anderer Grund liegt in der thermischen Tr\u00e4gheit von Baustoffen und der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnellen thermischen Ver\u00e4nderung der umgebenden Luft.<br \/>\nDie Oberfl\u00e4chentemperatur eines Bauteils ist abh\u00e4ngig von d<\/em><em>en W\u00e4rme\u00fcbergangs- und W\u00e4rmedurchlasswiderst\u00e4nden, d<\/em><em>er Temperatur der angrenzenden Luftschichten und d<\/em><em>em W\u00e4rmeschutz des Bauteils.<br \/>\nDer Feuchtegehalt der Raumluft ist [&#8230;] eine wichtige Gr\u00f6\u00dfe bei der Tauwasserbildung.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Einiges davon l\u00e4sst sich nun auf die gemeine Dose \u00fcbertragen:<\/p>\n<p>Sobald die Oberfl\u00e4chentemperatur eines Objekts (z.B. Magnet oder Tackerklammer) in der Dose niedriger ist als die Taupunkttemperatur der Luft, die in der Dose vorhandenen ist oder beim \u00d6ffnen einstr\u00f6mt, tritt Kondenswasserbildung auf.<br \/>\nDie Luft muss einen gewissen Feuchtegehalt haben (Regenwetter, Gew\u00e4ssern\u00e4he, schw\u00fcle Sommerluft, Nebel, feuchter Atem des Geocachers). Kalte und trockene Winterluft ist also weniger das Problem.<br \/>\nEntweder ist die einstr\u00f6mende Luft etwas w\u00e4rmer, als die vorhandene, oder die Luft in der Dose wird durch irgendetwas erw\u00e4rmt.<br \/>\nDie Oberfl\u00e4chentemperatur des Objektes lie\u00dfe sich durch &#8222;Mirco&#8220;-D\u00e4mmung, z.B. mit Klebeband, Kunststoff\u00fcberzug oder Versiegelung mit Hei\u00dfkleber, beeinflussen.<\/p>\n<p>Aber warum ist die Oberfl\u00e4chentemperatur eines Metallobjekts so entscheidend und eine Zeit lang k\u00e4lter als die umgebende Luft, so dass es zur Kondenswasserbildung kommen kann? Meiner Meinung nach spielen die drei folgenden physikalischen Eigenschaften bei den mikroklimatischen Vorg\u00e4ngen in einer Dose die wichtigsten Rollen:<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmekapazit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Die W\u00e4rmekapazit\u00e4t eines Stoffes ist die Energie in Kilojoule (kJ), die ben\u00f6tigt wird, um 1&nbsp;kg dieses Stoffes um 1&nbsp;K zu erw\u00e4rmen.<\/p>\n<div id=\"attachment_378\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_6-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-378\" class=\"wp-image-378 size-medium\" src=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_6-1-300x169.jpg\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_6-1-300x169.jpg 300w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_6-1-500x281.jpg 500w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_6-1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-378\" class=\"wp-caption-text\">Kleinbiotop &#8211; da m\u00f6chte keiner mehr &#8230;<\/p><\/div>\n<p>Ein paar relevante Beispiele f\u00fcr W\u00e4rmekapazit\u00e4ten:<\/p>\n<ul>\n<li>Aluminium: 0,896<\/li>\n<li>Eisen: 0,452<\/li>\n<li>Kupfer: 0,382<\/li>\n<li>Luft: 1,005<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Werte bedeuten zwar, dass Luft schwerer zu erw\u00e4rmen ist, aber es bezieht sich ja auf jeweils 1 kg des Stoffes.<br \/>\nKleines Rechenbeispiel: In einem &#8222;Standard&#8220;-PETling von 14cm L\u00e4nge befinden sich maximal 0,33 ml Luft. Das sind dann so in etwa&nbsp;0,04 g. Ist ein getackertes Logbuch drinnen, was der Normalfall sein sollte, dann sind es vielleicht nur noch 0,026 g oder weniger. Eine handels\u00fcbliche Tackerklammer aus Metall wiegt zwischen 0,018 g und 0,05 g.<br \/>\nEs ist also schon eine Frage des Verh\u00e4ltnisses von Dosenluftvolumen und Metallmenge. In kleinen Dosen mehr, als in gr\u00f6\u00dferen. Und bei einem Magneten in einer Filmdose erst recht. Da erw\u00e4rmt sich die Luft schneller als das Metall.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit<\/strong><\/p>\n<p>Nach [Wikipedia_1] ist &#8222;<em>praktisch gesehen&nbsp;die W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit,&nbsp;auch W\u00e4rmeleitkoeffizient genannt, die <span style=\"color: #000000;\">W\u00e4rmemenge (in Wattsekunde, Ws), die in <\/span>1&nbsp;s durch eine 1&nbsp;m dicke Stoffschicht der Fl\u00e4che 1&nbsp;m<sup><span style=\"font-size: small;\">2<\/span><\/sup> flie\u00dft, wenn der Temperaturunterschied 1&nbsp;K ist.&#8220; <\/em>Die Einheit ist&nbsp;Watt pro Meter und Kelvin. Hier ein paar Werte:<\/p>\n<ul>\n<li>Stahl: 50<\/li>\n<li>Eisen: 80<\/li>\n<li>Kupfer: 300<\/li>\n<li>Luft: 0,0262<\/li>\n<li>Kunststoffe: 0,2<\/li>\n<\/ul>\n<p>Metalle sind gute W\u00e4rmeleiter, Luft ist ein schlechter. Das ist auch der Grund, warum sich Metall k\u00e4lter anf\u00fchlt, obwohl es das in vielen F\u00e4llen nicht ist. Die W\u00e4rme der Finger wird schneller abgeleitet.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4rme\u00fcbergangskoeffizient<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der W\u00e4rme\u00fcbergangskoeffizient beschreibt die Intensit\u00e4t des W\u00e4rme\u00fcbergangs an einer <\/span>Grenzfl\u00e4che zwischen zwei Stoffen. Er ist definiert als die W\u00e4rmemenge, die bei ruhender Luft und einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (zwischen Luft und Bauteiloberfl\u00e4che) \u00fcber eine Fl\u00e4che von 1 m\u00b2 innerhalb von 1 Sekunde \u00fcbertragen wird (W\/(m<sup>2<\/sup>&nbsp;\u00b7&nbsp;K)). (nach [Wikipedia_2])<\/p>\n<div id=\"attachment_379\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_7-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-379\" class=\"wp-image-379 size-medium\" src=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_7-1-300x169.jpg\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_7-1-300x169.jpg 300w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_7-1-500x281.jpg 500w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/02\/abgesoffen_7-1.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-379\" class=\"wp-caption-text\">Papier in Micro-Tubes &#8211; nach sp\u00e4testens ein paar Monaten nass<\/p><\/div>\n<p>Beispiele aus dem Internet:<br \/>\nLuft senkrecht zur Metallwand 3,5 bis 35<br \/>\nLuft zu Kunststoff 0,35<\/p>\n<p>Der Kehrwert des <span style=\"color: #000000;\">W\u00e4rme\u00fcbergangskoeffizient<\/span>en ist \u00fcbrigens der oben erw\u00e4hnte W\u00e4rme\u00fcbergangswiderstand.<\/p>\n<p>Der&nbsp;<span style=\"color: #000000;\">W\u00e4rme\u00fcbergangskoeffizient<\/span> <em>&#8222;h\u00e4ngt unter anderem ab von der spezifischen W\u00e4rmekapazit\u00e4t, der Dichte und dem W\u00e4rmeleitkoeffizienten des w\u00e4rmeabf\u00fchrenden sowie des w\u00e4rmeliefernden Mediums. [&#8230;]&#8220;<\/em> Er &#8222;<em>ist im Gegensatz zur W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit keine Materialkonstante, sondern \u2013 im Falle einer Umgebung \u2212 stark abh\u00e4ngig von<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>der Str\u00f6mungsgeschwindigkeit&nbsp;v bzw. der Art der Str\u00f6mung (laminar oder turbulent),<\/em><\/li>\n<li><em>den geometrischen Verh\u00e4ltnissen und<\/em><\/li>\n<li><em>der Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit.&#8220; <\/em>[Wikipedia_2]<em><br \/>\n<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><br class=\"\u201cclear\u201c\">Die Ausf\u00fchrungen zeigen, dass es hier komplexe Zusammenh\u00e4nge und vielf\u00e4ltige Abh\u00e4ngigkeiten gibt. Auch ohne diese komplett zu begreifen oder exakt durchzurechnen, sollte es doch hoffentlich etwas verst\u00e4ndlicher geworden sein, warum Metall in einer Geocachingdose sehr h\u00e4ufig zu feuchten Logb\u00fcchern und den Folgeerscheinungen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p><strong>Was kann man als Geocache-Owner tun, um das zu vermeiden?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\n<div id=\"attachment_354\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_5-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-354\" class=\"wp-image-354 size-medium\" src=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_5-1-300x234.jpg\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_5-1-300x234.jpg 300w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_5-1-385x300.jpg 385w, http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2017\/01\/abgesoffen_5-1.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-354\" class=\"wp-caption-text\">Mit Kunststoffschrauben und -muttern habe ich gute Erfahrungen gemacht<\/p><\/div>\n<p>Zum Binden der Logstreifen oder Logb\u00fccher keine Tackerklammern, Versandklammern, Buchschrauben oder \u00e4hnliches verwenden. Stattdessen eigenen sich Kunststoffschrauben, Fadenheftung (wie fr\u00fcher, als die B\u00fccher noch mit Nadel und Faden gebunden wurden) oder m\u00f6glicher Weise andere Kunststoff- oder Klebebindungen.<\/li>\n<li>&nbsp;Wenn sich Metallelemente nicht vermeiden lassen, dann diese m\u00f6glichst mit Klebeband (Panzertape, Gewebeband) isolieren.<\/li>\n<li>Magneten au\u00dfen am Beh\u00e4lter anbringen.<\/li>\n<li>Keine Eisenschrauben durch die Dosenwand ins Innere f\u00fchren. Wenn es keine andere Befestigungsm\u00f6glichkeit gibt, dann auch hier Kunststoffschrauben verwenden.<\/li>\n<li>Verwendung von wasserfestem Papier bei metallenen Beh\u00e4ltern, wie z.B. Micro-Tubes, Schraubenattrappen oder Nanos. Aber da das Papier meist etwas dicker ist, werden die Logstreifen noch k\u00fcrzer, als sie ohnehin schon sind.<\/li>\n<li>Bei gr\u00f6\u00dferen Metallbeh\u00e4ltern, wie Munitionsboxen oder Blechdosen, den Inhalt (nicht den Beh\u00e4lter) in eine oder mehrere Zippert\u00fcten packen. Z.B. Logbuch und Stift in eine, Tauschgegenst\u00e4nde in eine zweite.<\/li>\n<li>In Dosen, in die auch Travelbugs und Coins passen, k\u00f6nnte man zum Schutz wenigstens das Logbuch in eine kleine Zippert\u00fcte packen. Sie sollte aber von den Ma\u00dfen deutlich kleiner als die Dose selber sein, um das Risiko zu verringern, dass sie beim Schlie\u00dfen der Dose in die Dichtung eingeklemmt wird. Und man sollte nicht erwarten, dass das Logbuch immer in die T\u00fcte gepackt wird. Bei Wartungsbesuchen ist ein Ersatzexemplar mitzuf\u00fchren, denn auch die stabilsten Zippert\u00fcten gehen schnell kaputt.<\/li>\n<li>Man kann versuchen, mit Trockenmittelt\u00fctchen, wie sie h\u00e4ufig Schuhen, Lederwaren, Kleidung und Elektronik beiliegen, die Luftfeuchtigkeit in der Dose oder der Zippert\u00fcte zu reduzieren. Man sollte hier aber nur das unbedenkliche Silicagel verwenden. Linktip:<a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/frageantwort\/ozu-sind-die-Silikagel-Beutel-gut--article12966776.html\"> http:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/frageantwort\/ozu-sind-die-Silikagel-Beutel-gut&#8211;article12966776.html<\/a><\/li>\n<li>Es soll ja immer noch Owner geben, die ihren Geocaches in der Erstausstattung einen Stift beilegen. Dieser sollte dann nicht aus Metall sein.<\/li>\n<li>In gro\u00dfen TB-Hotels f\u00fcr die Travelbugs nochmal ein eigenes Beh\u00e4ltnis bereitstellen.<\/li>\n<li>Den Versteckort so ausw\u00e4hlen, dass der Geocache nicht direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vielleicht hilft es ja und man muss seltener das Logbuch oder den Logstreifen wechseln. Und die Geocacher haben mehr Freude an deinem Cache.<\/p>\n<p>In diesem Sinne. Macht was draus(sen)!<br \/>\n<br class=\"\u201cclear\u201c\"><br class=\"\u201cclear\u201c\">[Wikipedia_1]&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seite \u201eW\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit\u201c. In: Wikipedia, Die freie Enzyklop\u00e4die. Bearbeitungsstand: 1. Februar 2017, 09:46 UTC. URL: <a class=\"external free\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=W%C3%A4rmeleitf%C3%A4higkeit&amp;oldid=162215351\">https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=W%C3%A4rmeleitf%C3%A4higkeit&amp;oldid=162215351<\/a> (Abgerufen: 7. Februar 2017, 21:08 UTC)<\/p>\n<p>[Wikipedia_2]&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seite \u201eW\u00e4rme\u00fcbergangskoeffizient\u201c. In: Wikipedia, Die freie Enzyklop\u00e4die. Bearbeitungsstand: 11. Dezember 2016, 15:40 UTC. URL: <a class=\"external free\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=W%C3%A4rme%C3%BCbergangskoeffizient&amp;oldid=160538751\">https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=W%C3%A4rme%C3%BCbergangskoeffizient&amp;oldid=160538751<\/a> (Abgerufen: 7. Februar 2017, 21:12 UTC)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich behaupte mal, dass jeder Geocacher, der schon ein paar Funde gemacht hat, von einer abgesoffenen Dose berichten oder zumindest \u00fcber ein feuchtes Schimmel ansetzendes Logbuch klagen kann. Bei denen mit ordentlich Wasser drin liegt es meistens an dem f\u00fcr &hellip; <a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/?p=265\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/265"}],"collection":[{"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=265"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/265\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":505,"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/265\/revisions\/505"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/andregeyer.de\/wordpress\/dosenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}