von der Teppichbahn bis zum Anlagentisch

Die Entwicklung von der Teppichbahn bis zum richtigen Anlagentisch liegt zwar schon etwas zurück, aber ich möchte sie hier mal mit Fotos (zum Vergrößern anklicken) darstellen.

Das Starterset war ja schnell zusammengebaut, aber auf Grund des weichen Untergrunds hatte der Stromanschluss immer wieder Kontaktprobleme. Und das Interesse am nur im Kreis fahren war natürlich schnell aufgebraucht. Dann kam aber erst mal der Sommer und die Gedankenpläne konnten reifen.

Schnell war klar, es musste was Stabiles her. Zuerst wurde der zur Verfügung stehende Platz in Juniors Zimmer ermittelt.  1,10 Meter mal 2,10 Meter war das Maximum. Erste Entwürf im Anlagenplanungsprogramm SCARM ergaben, dass da was geht. Eventuell könnte man später durch Rückbau des Hochbetts noch eine Anschlussstrecke unter der Dachschräge entlangführen.

Dass es eine Grundplatte werden wird und keine in Spantenbauweise „freischwebenden“ Bahntrassen, wurde irgendwie nie überdacht, vermutlich aus Gewohnheit und dem Wunsch, relativ schnell einen Fahrbetrieb auf die Beine zu stellen. Schließlich sind wir ja Anfänger. Und in die dritte Dimension könnte man dann auch noch gehen, z.B. mit einer Nebenstrecke in die Berge.

Auf Beine gestellt werden musste die Platte natürlich auch, und zwar auf rollende, dass man die Anlage bewegen konnte, um überall dran zu kommen. Und auf abnehmbare Beine, damit man sie bei Bedarf bzw. dauerhaftem Desinteresse demontieren und im Keller lagern kann. Das Steuer- und Schaltpult sollten aus Platzmangel ausziehbar sein.
In Summe also eine Herausforderung in Holz – gut, dass man sich reichlich Anregungen in Foren und Videos holen kann.

     

Die erste Testfahrt mit kleinen Zuschauern zeigt, dass auch die Grundplattenhöhe von 68 cm für eine kindergerechte Modellbahn gut gewählt war.

Nach Anschaffung weiteren Gleismaterials konnte die Gleisplanentwürfe grob nachgestellt werden.

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